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1970-1979 Klassiker entstehen

1970 Die Grönlandhose

Das erste Hosenmodell von Fjällräven wird bei Outdoorfans schnell ein Erfolg. Das gilt für Bergtouren ebenso wie für Outdoor-Aktivitäten im Alltag.

1972 Eigene Fabrik in Örnsköldsvik

Fjällräven wächst aus der Kellerfirma heraus. Deshalb lässt Åke Nordin ein Fabrikgebäude für die Herstellung von Zelten und Rucksäcken errichten. Das Gebäude liegt in einem Industriegebiet außerhalb von Örnsköldsvik und ist bis heute die Hauptniederlassung von Fjällräven.

1973 HAP

Bereits 1965 wurde der Schlafsack Arctic häufig auf Expeditionen eingesetzt. Mit dem Nachfolger HAP (Hög Alpin Polar) erreichen die Schlafsäcke einen noch breiteren Benutzerkreis.

1974 Markteinführung von Expedition Dun

Einer bitterkalten Nacht im Hochgebirge bei Abisko verdankt Åke Nordins die Idee zu einer Jacke, in der Frieren schlicht unmöglich ist. Nach einem mehrjährigen Entwicklungsprozess wird die Jacke Expedition Dun auf den Markt gebracht.

Expedition Dun ist mit Gänsedaunen und Federn gefüllt. Die entsprechende Technik hatte sich Åke Nordin bei amerikanischen Experten abgeguckt, die damals auf diesem Gebiet führend waren. Eine überlappende Konstruktion verhindert Wärmeverlust und schützt vor kaltem Wind. Die Schulterpartie ist mit einer Schicht aus Dacron verstärkt. Hierdurch wird verhindert, dass sie beim Tragen eines Rucksacks oder von schwerer Ausrüstung in den Taschen zusammengedrückt wird und ihre wärmeisolierenden Eigenschaften verliert.

Expedition Dun ist ein Klassiker, der bis heute hergestellt wird.

1974 Bekleidung für Tropenreisende

Auch Expeditionen in tropische Gegenden entdecken allmählich die Vorzüge der Ausrüstung von Fjällräven. Der Abenteurer und Naturfilmer Jan Lindblad sowie der Dokumentarfilmer und Oscar-Preisträger Arne Sucksdorff gehöre zu denen, die Eigenschaften der Fjällräven-Zelte sehr schätzen. Da allmählich auch Nachfrage nach hochwertiger Kleidung besteht, entwickelt Fjällräven die ersten, speziell für unterwegs konzipierten Kleidungsstücke –  darunter die sandfarbene Safarijacke, die 1974 auf dem Markt eingeführt wird.

1975 Der Rucksack Gyro

Fjällräven führt das Rucksackmodell Gyro auf dem Markt ein. Die Gelenkkonstruktion der Aufhängung bietet dem Träger volle Bewegungsfreiheit und dabei optimale Kontrolle über den Rucksack.

1978 Kånken

Åke Nordin entwickelt Kånken, nachdem er in einem Zeitungsartikel von der einseitigen Rückenbelastung bei Schulkindern gelesen hat, die durch die in den 1970er Jahren extrem verbreiteten Umhängetaschen auftreten. Mit der Zeit erhält Kånken Kultstatus im schwedischen Design. 2008 wird er der erste klimaneutrale Rucksack weltweit.

1979 Die Fjällräven-Wochen

Um das Interesse an Outdoor-Aktivitäten zu fördern, veranstaltet Fjällräven Touren für interessierte Anfänger. Unter dem Motto „Für alle, die keine Bergerfahrung haben – aber gerne hätten“ werden spezielle Fjällräven-Wochen mit familienfreundlichen Ausflügen und Übernachtungen in den nordschwedischen Bergregionen bei Hemavan, Riksgränsen und Storlien angeboten.

Die Touren werden von erfahrenen Bergführern begleitet, die den Teilnehmern die Pflanzen- und Tierwelt der Bergregionen näher bringen und zeigen, wie die Ausrüstung funktioniert – Ausrüstung, die die Teilnehmer von Fjällräven ausleihen dürfen.

• Mehr erfahren: Fjällräven in den 80er Jahren