Geländekarten benutzen
Bevor man sich zur Bausuche ins Gelände begibt, sollte man verschiedene Karten gründlich studieren, damit man weiß, wo man suchen soll. Viele Polarfuchsbaue liegen nämlich in Höhenrücken. Luftfotos sind auch von großer Hilfe, denn sie zeigen die Vegetationsunterschiede einzelner Flächen. Am besten folgst du auch Wasserläufen, denn Polarfuchsbaue sind oft in lockereren Böden ausgegraben, die sich im Anschluss an Wasserläufe befinden.
Systematisch suchen
Wenn man neue Baue finden will, sollte man andere Plätze aufsuchen als die, die man normalerweise aufsucht, neue Gebiete ausforschen und auf neuen Wegen gehen. Wichtig ist auch, systematisch zu suchen. Markiere deine Erkundungen auf einer Karte, dies erleichtert zukünftiges Suchen nach Polarfuchsbauen. Außerdem musst du dir über die Verwendung der Zeit im Klaren sein, eine Strategie für die Planung der Wanderung festlegen und bestimmte, gut abgegrenzte Gebiete bevorzugen.
Fährtensuche im Frühlingsschnee
Wenn die Möglichkeit zur Fährtensuche im Frühlingsschnee gegeben ist, kann dies eine sehr brauchbare Methode sind, insbesondere zum Auffinden von Bauen in Steinhügeln und Felsspalten. Der Polarfuchs besucht nämlich seine Baue auch im Winter. Meistens werden ein oder mehrere Eingänge offen gehalten, damit diese zugänglich sind, wenn die Welpen geworfen werden sollen.
Wenn du einen neuen Bau findest, musst du extrem vorsichtig sein, und dies unabhängig vom Zeitpunkt und der Jahreszeit. Lies mehr hierzu im Abschnitt „Wenn du einen Bau findest.“