Der Lebensraum des Polarfuchses

Der Lebensraum des Polarfuchses

Der Lebensraum des Polarfuchses

Beim Polarfuchs kommen verschiedene Farben vor, wobei Weiß und Blau überwiegen. Von der weltweiten Gesamtpopulation sind ganze 95 % der Tiere weiß. In Schweden ist das Bild jedoch etwas anders, dort sind schätzungsweise bis zu 30 % der Füchse blau. Die blaue Farbvariante tritt auch häufiger auf Inseln auf. Dies erklärt sich durch die bessere Tarnwirkung der dunklen Farbe in Küstenstreifen, wo meistens weniger Schnee liegt als in den Inlandgebieten. Zurzeit gibt es keine Forschungsergebnisse, die, mit Ausnahme der Tarnwirkung in verschiedenen Lebensräumen, Aufschluss über ökologisch bedingte Unterschiede zwischen blauen und weißen Polarfüchsen liefern.

Verbreitung des Polarfuchses

Der Polarfuchs ist ein kleines Hundetier, das in der arktischen Tundra lebt. Die geographische Verbreitung erstreckt sich über die gesamte nördliche Halbkugel.

Abhängig von der Umwelt, der sie angepasst sind, lassen sich die Polarfüchse in zwei Ökotypen gliedern. Die Lemmingfüchse und die Küstenfüchse. Lemmingfüchse findet man in Fennoskandien, Nordamerika, Kanada im Nordwesten Grönlands, Küstenfüchse dagegen leben auf Island, Svalbard und Grönland.
Lemmingfüchse können sehr lange Strecken über das Polareis zurücklegen, während die Küstenfüchse eher stationär sind

Winter

Der Weißfuchs hat ein einfarbig weißes Winterfell, bei dem sowohl die Unterwolle als auch das Deckhaar völlig weiß sind. Der Blaufuchs dagegen ist einfarbig dunkelbraun bis schwarz mit einem bläulichen Farbton, daher der Name Blaufuchs. Das Fell ist sehr dicht und hat die besten isolierenden Eigenschaften, auf die man in der Tierwelt gestoßen ist. Im Frühjahr kann das Fell eher schmutzgelb werden, und mit dem Wechsel zum Sommerfell können nach und nach dunkle Flecken sichtbar werden. Der Polarfuchs wechselt im Mai-Juni zum Sommerfell.

Sommer

Im Sommer wechselt der Polarfuchs zum Sommergewand. Beim „weißen“ Polarfuchs werden dann Kopf, Rücken und Beine braun, während Bauch, Flanken, die Unterseite des Schwanzes und kleine Bereiche um die Augen gelbweiß bis hellbeige werden. Auch der „blaue“ Polarfuchs wechselt die Farbe und wird dunkler als im Winter, von einfarbig graubraun bis dunkel schokoladenbraun.

Bereits im August-September wird das Fell dichter und heller bei beiden Farbvarianten, und das Winterfell zeichnet sich immer deutlicher ab. Bei den weißen Füchsen schwächen sich die Kontraste der Farbzeichnungen ab. Auch die blaue Variante wird heller, wenn die dichte Unterwolle auswächst.

Weißer Polarfuchs mitten im Sommer?

Solltest du mitten im Sommer einen völlig weißen Fuchs sehen, handelt es sich mit größter Wahrscheinlichkeit nicht um einen Polarfuchs. Vermutlich ist es ein „ausgebüchster“ Zuchtfuchs. Allerdings: Es gibt auch eine ganz selten vorkommende „sandfarbene“ Variante des Polarfuchses.