Wann bist du zu nahe?
Polarfüchse in freier Natur zu beobachten ist ein seltenes, aber äußerst unterhaltsames Erlebnis. Deshalb ist man immer geneigt, noch etwas näher heranzugehen - um besser zu sehen oder zu fotografieren. Für Bergwanderer besteht jedoch nicht der geringste Grund hierzu.
Häufig wird die Meinung vertreten, Polarfüchse seien ziemlich furchtlos. Das mag in gewisser Hinsicht stimmen, aber bei den meisten Gelegenheiten ist der Polarfuchs genau so scheu wie alle anderen wilden Tiere. Es gilt also im Prinzip, aus dem Verhalten des Polarfuchses die richtigen Schlüsse zu ziehen. Ein Polarfuchs, der wiederholt vor seinem Bau bellt, will damit sagen, dass Du zu nahe gekommen bist. Gleichzeitig ist dieses Signal ein Warnruf an die Welpen. Dass der Polarfuchs dennoch bei seinem Bau bleibt, beruht darauf, dass er seine Welpen verteidigen will. Wenn ein Polarfuchs sich Dir an einem anderen Ort als seinem Bau nähert, ist die Situation ganz anders. Dann entscheidet der Fuchs und setzt die Grenzen für seinen Besuch.
Der Polarfuchs und dessen Baue sind geschützt
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, und gemäß dem schwedischen Umweltgesetz muss jeder, der das „Jedermannsrecht“ nutzt oder sich in der Natur aufhält, Rücksicht und Vorsicht walten lassen. Demzufolge ist das Töten, Verletzen, Fangen oder Stören von Polarfüchsen verboten. Also, denke daran, Rücksicht zu zeigen, wenn Du auf einen Polarfuchs stößt.