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Ein aktive Weihnachtsferien!

Nachfolgend haben wir fünf Wintertipps für fantastisches und weniger fantastisches Winterwetter zusammengestellt. Natürlich gehören auch ein paar Schneeaktivitäten zur Liste.

Wandertouren im Naturschutzgebiet oder Nationalpark

Für viele ist Wandern untrennbar mit den wärmeren Jahreszeiten verbunden, sodass die Lieblingswandergebiete im Winter oft in Vergessenheit geraten. Dabei haben sie auch in den kalten Monaten des Jahres viel zu bieten! Natürlich sind die Farben jetzt etwas gedämpfter, aber nichtsdestotrotz besticht die Natur mit malerischer Schönheit. Daher gilt: Thermoskanne, Proviant, ein isolierendes Sitzkissen und wärmende Zusatzkleidung in den Rucksack gepackt und ab in die Natur! Viele Gemeinden, Landkreise und Bundesländer halten Informationen über Naturschutzgebiete und neue Wanderwege bereit. 

Lagerfeuer, heißer Kaffee und jede Menge Spaß

Winteraktivitäten im Freien können eine kalte Angelegenheit sein! Tut daher, was man schon seit Menschengedenken zum Aufwärmen getan hat – zündet ein Feuer an! Da man keine Äste abreißen sollte, empfiehlt es sich, etwas Brennholz, Streichhölzer und ein Messer oder eine Axt dabei zu haben (allein diese Vorbereitungen vermitteln das Gefühl vom großen Outdoor-Abenteuer!).

Nehmt die Familie oder Freunde mit und sucht euch einen Windschutz, einen Grillplatz oder einen anderen geschützten Ort. Genießt das mitgebrachte Essen, heiße Getränke und die gemütliche Stimmung, die sich einfindet, wenn man gemeinsam ums Lagerfeuer sitzt. Sobald das Feuer die Lebensgeister geweckt hat, ist der ideale Zeitpunkt für Spiel und Spaß gekommen: Bei Fangen, Verstecken und Blinde Kuh machen Groß und Klein immer wieder gerne mit – und warm wird einem dabei auch noch!

Elektronische Schatzsuche mit GPS und Handy

Geocaching ist eine Art GPS-Schnitzeljagd, bei der die Verstecke („Caches“ genannt) mithilfe im Internet veröffentlichter, geografischer Koordinaten und eines GPS-Empfängers gesucht werden. Der Reiz am Geocaching: Man entdeckt Orte, an denen normale Ausflügler gewöhnlich nicht entlang kommen, und man muss verschiedene Rätsel lösen. Der Schwierigkeitsgrad reicht von Caches, die man einfach über die Koordinaten aufspürt, bis hin zu solchen, die man nur durch das Lösen mathematischer Probleme oder Knacken verschlüsselter Codes findet. Einsteigerinfos findet ihr auf www.geocaching.com. Hier kann man auch eine App downloaden, mit der man die erste Aufgabe erhält. Zum Suchen reicht erstmal die GPS-Funktion des Handys. Geh mit der Familie auf elektronische Schatzsuche oder animiere deine Freunde, gegen dich anzutreten!

Da es weltweit derzeit rund zwei Millionen Geocaches gibt, ist sicherlich einer davon ganz in deiner Nähe. Du musst dich nur auf die Suche machen!

Stell dein Zelt auf die (Winter-)Probe!

Wer hat gesagt, dass ein Zelt nur zum Schlafen da ist? Man kann sein Zelt auch mitten im Winter aufbauen, um einen windgeschützten Platz für die Kaffeepause in der Natur zu haben, den Kindern ein Spielhäuschen im Garten zu bieten oder die Teamwork-Fähigkeiten der Familie zu testen. Dabei sammelt man wertvolle Erfahrungen für längere Touren – nicht zuletzt, weil der Wind und der gefrorene Boden für lehrreiche Herausforderungen sorgen. Kleine Warnung: Macht euch auf neugierige Fragen und erstaunte Blicke von Nachbarn und Passanten gefasst... und natürlich auf jede Menge Spaß im aufgebauten Zelt.

Planung und Vorbereitung der nächsten Outdoor-Tour

An manchen Tagen macht es das Wetter selbst eingefleischten Outdoor-Fans schwer, die eigenen vier Wände zu verlassen (auch wenn wir natürlich davon überzeugt sind, dass es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Kleidung...). Da man sich in den Ferien keinen übermäßigen Stress antun sollte, kann es sinnvoll sein, ein paar Aktivitäten für drinnen bereitzuhalten – für den Fall, dass uns die Wettergötter so gar nicht wohlgesonnen sind. Wie wäre es mit einem Ausflug in die Stadtbücherei? Nicht zuletzt, weil man dort Literatur für die Planung des nächsten Outdoor-Trips findet. Unter den Outdoor-, Reise- und Naturbüchern ist bestimmt etwas dabei, was zu kommenden Wochenend- und Ferientouren inspiriert. Und auch die einschlägigen Outdoor-Magazine bieten immer reichlich Tipps. Dann steht dem Tagträumen und Planen nichts mehr im Weg!

Schneeaktivitäten

Biwak/Schneehöhle bauen

Sobald Schnee gefallen ist, sind die Möglichkeiten für Spiel und Spaß im Freien schier unbegrenzt. Wie wäre es, einen Schneebiwak zu bauen – eine Aktivität, die Spaß macht und gleichzeitig auf künftige Wintertouren vorbereitet. Das Bauen ist nicht ganz einfach und erfordert je nach der Menge des verfügbaren Schnees unterschiedliche Techniken, ist aber ein hervorragendes Training, das die Kreativität fördert und für Muskelkater sorgt. Der fertige Bau kann von Kindern in eine Schneehöhle umfunktioniert und von Erwachsenen als Kaffeeecke der besonderen Art genutzt werden.

Spielerische Übung für den Ernstfall: LVS-Geräte testen

Bist du Tourengeher? Dann hast du wahrscheinlich einen Lawinenpiepser und Freunde mit eigener Ausrüstung. Packt eure LVS-Geräte, wie die Piepser offiziell heißen, in den Rucksack und macht euch auf in den Schnee, um sie bei einem lustigen Spiel zum Einsatz zu bringen (das Spiel ist auch ohne Schnee möglich, dann braucht ihr stattdessen ausreichend anderes „Camouflage“-Material).

Die Spielregeln sind einfach: Eine Person in der Gruppe vergräbt den Piepser (in einer Tüte, Tasche oder in einem Rucksack), während der Rest der Gruppe wegschaut. Danach müssen die anderen Teilnehmer den versteckten Piepser mit ihren eigenen LVS-Geräten aufspüren. Wer zuerst fündig wird, gewinnt die Spielrunde und darf als nächster den Piepser verstecken.

Will man das Spiel abwandeln, kann man einen Schatz zum Lawinensuchgerät hinzufügen oder das Schwierigkeitslevel durch das Verstecken mehrerer Geräte erhöhen. (Nicht vergessen, das LVS-Gerät vor dem Vergraben einzuschalten, sonst kann die Suche langwierig werden...)

Wir wünschen euch ein geruhsames Weihnachtsfest und aktive Weihnachtsferien!