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Brillen

Die Augen schützen und die Sicht verbessern

Starkes Licht blendet. Durch reflektierende Flächen in der Umgebung verstärkt sich dieser Effekt zusätzlich. Bei Schneegestöber und tief stehender Sonne verschwimmen alle Konturen der Landschaft. Touren im Winter erfordern daher Schutz vor Sonneneinstrahlung durch eine gute Sonnenbrille mit dunklen Gläsern und hochwertigem UV-Schutz sowie durch eine Skibrille, die bei schlechtem Wetter Kontraste verstärkt. Die Sonnenbrille muss auch nach den Seiten hin abschirmen, um den Lichteinfall so weit wie möglich zu reduzieren.

Schneeblindheit entsteht, wenn starkes Sonnenlicht auf das ungeschützte Auge trifft. Hierbei kommt es zu kleinen, schmerzhaften Verletzungen der Hornhaut. Es steckt bereits im Namen: Schneeblindheit führt zu Erblindung, nicht selten über mehrere Tage, und damit zu Handlungsunfähigkeit. Oft bleibt einem nichts anderes übrig, als im abgedunkelten Zelt abzuwarten, bis die Beschwerden abgeklungen sind. Tropfen oder Salben können die Schmerzen lindern. (Um sich überhaupt bewegen zu können, kann eine Sonnenbrille mit Klebeband abgeklebt werden, so dass nur eine schmaler Schlitz bleibt. Besonders praktisch ist das aber in der Regel nicht).

Kontrastbrille

Eine Skibrille schützt die Augen vor Wind und Schneetreiben, denn auch die kleinen scharfkantigen Kristalle können zur Schneeblindheit beitragen. Viele Brillenmodelle verfügen über dunkle Gläser, die vor starker Sonneneinstrahlung schützen. Diese Brillen sind jedoch nicht besonders brauchbar bei „Whiteout“. Hierbei müssen die Kontraste mit gelben oder orangen Gläsern verstärkt werden. Es gibt Skibrillen mit austauschbaren Gläsern, die eventuell eine Alternative sein können. Eine weitere praktische Alternative sind Brillen mit hellem Glas, unter denen sich eine Sonnenbrille tragen lässt.