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Fjällräven Classic in drei Tagen

Wir werden oft gefragt, wie man am besten plant, wenn man den Fjällräven Classic in einer bestimmten Zeit gehen möchte. Hier haben wir ein paar Tipps für eine dreitägige Wanderung zusammengestellt. Lies auch die Tipps, wie man die Strecke in fünf Tagen bewältigt.

Wenn man eine Strecke von 110 km in drei Tagen bewältigen möchte, setzt dies ein schnelles Gehtempo voraus. Das muss dir von Anfang an klar sein. Du musst bereit sein, ein paar Entbehrungen in Kauf zu nehmen, und am Ende des Tages musst du vielleicht auf die Zähle beißen. Und du musst dir überlegen, wie du packst, damit dein Rucksack nicht zu viel wiegt. Mehr dazu weiter unten. Doch da die meisten sich dafür interessieren, wie man die Strecke aufteilen sollte, beginnen wir damit.

Tagesetappen in Theorie und Praxis

In der Theorie ist es sehr einfach, die Wanderung zu unterteilen. Doch wenn man sich streng an diese Aufteilung hält, kann es vorkommen, dass man an einer Stelle landet, die sich für das Aufschlagen des Zeltes nicht gut eignet, wie beispielsweise der Tjäktjapass. Eine andere Unterteilung, die auf der Hand liegt und üblich ist, ist die nach Checkpoints. In diesem Fall sehen die Etappen etwa folgendermaßen aus:

Tag 1: Nikkaluokta - Singihütte, 34 km
Tag 2: Singi – Alesjaure, 39 km
Tag 3: Alesjaure – Ziel, 35 km

Für viele ist das eine gute Aufteilung, doch nicht für alle. Die meisten schlafen gerne bei Dunkelheit. Doch wenn du in einer späteren Startgruppe startest, z. B. um 17.00 Uhr, kommst du erst mitten in der Nacht an der Singihütte an. In diesem Fall ist es vielleicht besser, am ersten Tagen lediglich die Bergstation Kebnekaise zu passieren und ein Stück dahinter das Lager aufzuschlagen, damit man für den zweiten Tag gut in Form ist.

Mit anderen Worten: Halte dich nicht starr an die Karte. Geh von deinen Voraussetzungen und denen deiner Gruppe aus. Auch wenn es angenehm ist, in Gesellschaft anderer an einem Checkpoint zu zelten, empfehlen wir dir, wenigstens eine Nacht genau dort dein Lager aufzuschlagen, wo es sich ergibt. Es gibt viele schöne Plätze auf dem Weg nach Abisko (siehe Vorschläge unter Fjällräven Classic in fünf Tagen).

Leichtes Gepäck macht die Wanderung angenehmer

Unser wichtigster Tipp für eine angenehme Wanderung lautet: Mit leichtem Gepäck wandern! Dein Rucksack sollte nicht mehr als 14 - 15 kg wiegen, wenn du fertig gepackt hast. Das gilt auch, wenn du allein wanderst und folglich Kocher und Zelt allein tragen musst. Es bringt allerdings wenig, die Zahnbürste abzusägen, um ein paar Gramm zu sparen, sondern man sollte Gewicht bei den schweren Ausrüstungsteilen sparen. Durch die Wahl eines leichteren Schlafsacks, Rucksacks, Zelts oder Kochers kannst du mehrere Kilo einsparen. Und das musst du, wenn du dir zum Ziel gesetzt hast, die Wanderung in drei Tagen zu bewältigen.

Der üblichste Fehler ist, dass man zu viel Kleidung einpackt. Du brauchst nicht so viel Wechselkleidung, wie du glaubst (siehe klassische Packliste). Eine andere unnötige Last, die viele mit sich herumtragen, ist Wasser! Im schwedischen Fjäll kannst du Wasser direkt aus Gebirgsbächen trinken und du kommst ständig an Bächen vorbei. Mit einem kleinen Trinkgefäß, das du griffbereit am Hüftgurt oder in der Beintasche trägst, kannst du den Durst löschen, wann immer du möchtest. Lediglich auf den letzten Kilometern vor dem Kieron gibt es kein Wasser. Dort kann es ratsam sein, zwei bis drei Deziliter in einer kleinen Flasche dabei zu haben.

Vorräte unterwegs auffüllen

Eine weitere Möglichkeit, Gewicht zu sparen, besteht darin, die Essens- und Brennstoffvorräte an unseren Checkpoints aufzufüllen. Dort kannst du auch Süßigkeiten und Snacks kaufen, so dass es sich erübrigt, im Gebirge ein Kilo Süßigkeiten mit dir herumzutragen, was hinderlich ist, wenn du schnell gehen möchtest. Beachte die Öffnungszeiten der Checkpoints (Infos unter Etappen).

Gewicht sparen 1: Der Rucksack Abisko 55 l wiegt 2060 Gramm
Gewicht sparen 2: Das Zelt Abisko Lightweight 2 wiegt 2530 Gramm
Gewicht sparen 3: Der Kocher Primus Eta Express wiegt 420 Gramm (Link zu primus.eu)