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Das Tragen eines Rucksacks

Das Gefühl von Freiheit, das sich dadurch einstellt, dass man alles, was man braucht, an jeden beliebigen Ort mitnehmen kann, ist unvergleichlich und der Grund, warum das Outdoor-Leben so viele Anhänger hat. Doch ein Rucksack mit mangelhaftem Tragesystem oder falsch gepacktem Inhalt beeinträchtigt das Naturerlebnis und birgt die Gefahr körperlicher Schäden. Deshalb ist es wichtig, die körperlichen Voraussetzungen für das Tragen zu kennen und zu wissen, wie man seinen Rucksack packt und trägt.

Die besten Voraussetzungen für das Tragen sind gegeben, wenn der gemeinsame Schwerpunkt der Oberkörpers und der Last über der Bewegungsachse des Rückens und über dem Becken liegt. Deshalb tragen Menschen in vielen Kulturen sehr schwere Lasten auf dem Kopf.

Wenn eine schwere Last zu weit vom Rückgrat entfernt ist, entsteht ein Drehmoment, das den Rücken nach hinten zieht. Damit man nicht nach hinten fällt, muss man den Schwerpunkt des Oberkörpers und der Last so verlagern, dass er wieder über dem Becken liegt. Also beugen wir uns nach vorn. Abgesehen davon, dass unser Blick dann auf den Boden vor uns gerichtet ist und wir die Schönheit der Umgebung nicht wahrnehmen, kann diese Art des Tragens den Körper unnötig belasten.

Eine tragende Konstruktion

Um das Tragen zu erleichtern, sind Rucksäcke von Fjällräven mit einer ergonomisch geformten Rückenplatte, gepolsterten Schultergurten und oft auch mit einem Entlastungsgurt ausgestattet. Dadurch wird das Gewicht des Gepäcks auf den gesamten Körper verteilt und der Entlastungsgurt entlastet außerdem Schultern und Rücken und überträgt den größten Teil der Belastung auf die stärkeren Muskelgruppen der Beine. Auf diese Weise kann man mehr und länger tragen.

Die Lösung mit Schultergurten und Hüftgurt gestattet es auch, die Belastung zwischen beiden abzuwechseln. An dem Rucksack Kajka kann man beispielsweise auch die Breite der Schultergurtbefestigung einstellen. Auf diese Weise kann man den Rucksack nicht nur an den eigenen Körperbau anpassen, sondern auch die Belastung auf die Schultern umverteilen. Seitenstraffer am Hüftgurt und Topstraffer an den Schultergurten bieten weitere Möglichkeiten, den Druck und die Belastung zu variieren.