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Die ersten Jahre

1960 – Åke Nordin lässt die Firma Fjällräven eintragen

In einem Keller im nordschwedischen Örnsköldsvik gründet Åke Nordin die Firma Fjällräven. Im Mai 1960 macht der Newcomer in der Zeitschrift des schwedischen Tourismusverbands Werbung für einen neuen Rucksacktyp: "Der Tragerahmen LÄTT („Leicht“) wurde 3 Jahr lang auf Bergtouren im Sommer und Winter getestet. „Vorbilder hat sich der Tragerahmen bei den Leuten gesucht, die am besten wissen, wie man schwere Lasten trägt: Samen und Bergbauern. Daher kommen seine unvergleichlichen Eigenschaften .“

Der bahnbrechende Rucksackrahmen ist aus Aluminium gefertigt und kostet zum damaligen Zeipunkt 39 SEK einschließlich Mehrwertsteuer. Für einen hierzu passenden Sack bezahlen die Kunden weitere 30 SEK.

1963 – die Urlaubsreform

Das schwedische Parlament verabschiedet ein Gesetz, das ein Anrecht auf Wochen Urlaub gewährt. Mit den praktischen Rucksäcken von Fjällräven fangen die Leute an, die Bergwelt zu entdecken.

1964 – die Zeltrevolution

Fjällrävens Markteinführung des Thermo-Zelts wird eine Sensation. Das innovative Zelt verfügt über doppelte Zeltwände: ein Außenzelt aus robustem, wasserdichtem Polyester und ein Innenzelt aus dünner, atmungsaktiver verstärkter Polyamidfaser. Mit einem Gewicht von nur 1,5 kg ist das Zelt extrem leicht. Die Doppelwandkonstruktion löst das Problem der Kondenswasserbildung und sorgt für Trockenheit und Komfort im Zeltinneren.

1965 – Sjöman, der "Goldfuchs“

Der langjährige Leiter von Winter-Outdoor-Kursen und Hochgebirgsexpeditionen, Per-Åke Sjöman, wird zum "Guldräv" (Goldfuchs) ernannt. Bis heute wird der von Åke Nordin gestiftete Titel Menschen für besonderes Engagement für die Outdoor-Bewegung verliehen. Zum illustren Trägerkreis gehören unter anderem Tore Abrahamsson, Gillis Billing, Lars Fält und Anders Angerbjörn.

1966 Die Grönlandexpedition

Fjällräven stattet die skandinavische Grönlandexpedition aus.

Nach eigenen Entwürfen des Expeditionsleiters Per-Åke Sjöman erfolgt die Spezialanfertigung von vier Zwei-Mann-Zelten aus verstärktem Nylon, die wesentlich größer sind als herkömmliche Bergzelte. Die Größe ist erforderlich, um zwischenmenschliche Reibungsflächen zu vermeiden. Außerdem wird die Gruppe mit drei kleineren, sogenannten "Attack-Zelten" für kürzere Expeditionen und Bergbesteigungen ausgestattet.

Expedition und Zelte werden ein voller Erfolg.

1968 Die Jacke „Grönland“ und G-1000

Die erste Jacke von Fjällräven wird zusammen mit Teilnehmern der Grönlandexpedition entwickelt. Ursprünglich für Kletterer konzipiert, wird ihre Strapazierfähigkeit und Funktionalität schnell bei Outdoorfans unterschiedlichster Sparten beliebt.

Die Jacke besteht aus einem Material, das ursprünglich für Leichtgewichtszelte konzipiert wurde, hierfür jedoch zu schwer war. Dagegen erweist sich das Material als ideal für Outdoorbekleidung. Nach leichter Überarbeitung –  die vor allem in einer Wachsbehandlung besteht, die wind- und wasserabweisend macht – erhält das Gewebe den Namen G-1000. G wie in Grönland.

• Mehr erfahren: Fjällräven in den 70er Jahren