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G-1000 Geschichte

Der Zeltstoff, der schwedische Outdoor-Geschichte schrieb In den 60er Jahren war Outdoor-Bekleidung nicht so funktionell wie heute. Das zeigte sich unter anderem deutlich während der skandinavischen Grönlandexpedition von 1966 (bei der Fjällräven übrigens sein neues revolutionäres Thermozelt testete). Nach ausgiebigen Gesprächen mit den Expeditionsteilnehmern begann Fjällräven-Gründer Åke Nordin über die Herstellung einer Jacke und einer Hose für den Outdoor-Gebrauch nachzudenken.

Aus einem speziell entwickelten Zeltgewebe, das sich für seine leichten Zelte als zu schwer erwiesen hatte, nähte Åke Nordin das erste Fjällräven-Kleidungsstück: eine Kletterjacke. Die Jacke wurde auf einer Bergwanderung getestet und es stellte sich heraus, dass sie genau die Eigenschaften besaß, die Åke bei seiner Outdoor-Bekleidung vermisste. Das einzige, was man noch verbessern konnte, waren die wasserabweisenden Eigenschaften des Stoffes. Åke erinnerte sich daran, wie er sich in seiner Jugend gemeinsam mit Freunden auf der Sprungschanze in seiner Heimatstadt Örnsköldsvik angewöhnt hatte, nicht nur die Skier zu wachsen, damit sie besser glitten, sondern auch den Hosenboden, damit er trocken blieb.

Åke experimentierte mit einer Mischung aus Bienenwachs und Paraffin, die er mithilfe des Föns seiner Frau auf den Stoff auftrug. Es funktionierte: Das Wachs machte den Stoff wasserabweisend, winddicht und sogar noch strapazierfähiger.

G für Grönland

Eines der strapazierfähigsten Outdoor-Materialien war entstanden und erhielt den Namen G-1000. G steht für Grönland. Das Wachs wurde als Grönlandwachs bezeichnet und die Jacke kam 1968 als Grönlandjacke auf den Markt. Sie ist noch heute ein Favorit in der Outdoor-Garderobe. Seitdem hat G-1000 auf unzähligen Abenteuern in aller Welt seine Vielseitigkeit und Stärke unter Beweis gestellt. Fjällräven hat das Gewebe im Geist von Åke Nordin weiterentwickelt. Unter anderem gibt es inzwischen mehrere G-1000 Varianten: Original, Silent, Lite und Eco.