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Handschuhe und Mütze

Das Mehrschichtprinzip gilt nicht nur für den Rumpf, sondern ganz besonders auch für Kopf, Hände und Füße. Wenn der Körper abkühlt, schützt er vorrangig die wichtigsten Körperteile: den Kopf und die inneren Organe. Die Blutzufuhr zu den Extremitäten wird gedrosselt.

Mütze entsprechend der Aktivität

Der Kopf ist der Körperteil, der am meisten Wärme verliert. Darum ist es wichtig, die Mütze je nach Aktivität problemlos wechseln zu können. Ein Satz Kopfbedeckungen für die Wintertour kann aus einer Sturmhaube und einer winddichten Mütze oder einer Tourenmütze mit Ohrenklappen bestehen. Achte darauf, dass du Mützen zum Wechseln leicht zugänglich verstaust, beispielsweise in einer Außentasche des Rucksacks, damit du deine Kopfbedeckung immer an die jeweilige Aktivität anpassen kannst. Sorg dafür, dass dein Körper überschüssige Wärme abgibt, indem du die Mütze ausziehst. Bei strenger Kälte trägst du eine Sturmhaube unter der Mütze.

Die Kapuze deiner Jacke erfüllt eine wichtige Funktion. Eine gute Winterjacke muss eine geräumige Kapuze haben, die das Gesicht schützt und Kopfbewegungen mitmacht. Von Vorteil sind Kapuzen mit Windschild und/oder Pelzbesatz. Der Pelz hält den Wind ab und schafft ein schützendes Luftkissen rund ums Gesicht.

Immer die Hände schützen

Die Hände sind dein wichtigstes feinmotorisches Werkzeug. Wenn es dir schwer fällt, sie zu benutzen, weil sie kalt und steif sind oder schmerzhafte Risse aufweisen, stehst du vor einem echten Problem. Das Mehrschichtprinzip, auf die Hände angewandt, sieht wie folgt aus:

• dünne Fingerhandschuhe, sog. Liner-Handschuhe, als unterste Schicht
• gefütterte Fingerhandschuhe als Zwischenschicht
• große, gefütterte Fäustlinge, die bis übers Handgelenk reichen, als oberste Schicht

Von Vorteil ist es, wenn sich das Futter der Fingerhandschuhe und Fäustlinge herausnehmen lässt, denn die Einzelteile trocknen schneller und man kann den Grad der Isolierung an den Händen besser variieren. Die Fäustlinge müssen (wenn du sie ohne herausnehmbares Futter trägst) so groß sein, dass die Finger noch Bewegungsfreiheit haben, wenn du die Fingerhandschuhe und die Liner-Handschuhe darunter trägst.

Guter Schlaf mit Mütze und Fingerhandschuhen

Du musst den Kopf und die Hände auch dann warm halten, wenn du zusammengerollt im Schlafsack liegst. Eine dünne Mütze ohne Quasten und andere störende Dinge und gestrickte Fingerhandschuhe genügen für gewöhnlich.

Ein paar Tipps für warme Hände:

• Fasse nie Metall ohne Handschuhe an • Blase nie feuchte, warme Atemluft in Handschuhe

• Bringe Fangriemen an deinen Handschuhen an, damit du sie bei rauem Wetter nicht verlierst

• Wähle für jede Aktivität die richtigen Handschuhe und schütze sie vor Feuchtigkeit und Schäden

• Nimm ruhig ein zusätzliches Paar Liner-Handschuhe als Reserve mit

• Benutze die Ärmelbündchen deines Pullis als Verstärkung an den Handgelenken

• Im Notfall: Benutze einen Strumpf als Ersatz für einen verlorenen Handschuh

• Pflege deine Hände: Wasche, massiere und reibe sie ein, z. B. vor dem Schlafengehen