Produktsuche:

Drei Regionen, drei Kollektionen

In schweden war die Jagd für den einfachen Bürger nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Viele hundert Jahre lang war sie ein königliches Privileg und somit dem allgemeinen Volk verwehrt. Beispielsweise war die gesamte Ostseeinsel Öland früher königliches Jagdrevier, und den Hunden der Inselbewohner wurde ein Bein abgeschnitten, damit sie nicht zur Jagd taugten. Als auch Bauern das Recht zur Jagd erhielten, begannen sich nach und nach die Jagdtraditionen herauszubilden, die wir noch heute kennen. 

Allen voran die Elchjagd, die noch heute heiligste und am meisten regulierte Jagdform im mittleren und nördlichen Schweden. 

In Nordschweden ist die Jagd ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem lokale Waidgemeinschaften große Areale bejagen. Sie machen Jagd auf Elche oder Flugwild, manchmal als Treibjagd, aber meist als Einzeljagd mit freilaufenden Jagdhunden. 

In Südschweden haben die adeligen Traditionen deutliche Spuren hinterlassen. Hier werden hauptsächlich organisierte Treibjagden in großen privaten Revieren betrieben – nicht selten auf den Ländereien alter Herrenhöfe. Hier jagt man Rothirsche, Damhirsche, Rehe, Flugwild und Wildschweine. 

In Mittelschweden haben wir eine Mischung beider Traditionen, dort werden Flugwild und Hoch- sowie Niederwild gejagt.

Gemeinsam haben die Jäger von Nord bis Süd, dass sie zweckmäßige Kleidung brauchen. Auf der Grundlage unserer Erfahrungen im Outdoor-Bereich haben wir drei Kollektionen für die typischsten schwedischen Jagdsituationen entworfen und nach den Regionen Lappland, Värmland und Sörmland benannt.