Schlafsack
Viele Rucksäcke haben ein separates Schlafsackfach am Boden. Falls dies bei deinem Rucksack nicht der Fall ist, packe den Schlafsack auf den Boden. Dann ist er während des Tages nicht im Weg.
Der Schlafsack nimmt im Rucksack viel Platz in Anspruch, darum sollte man ihm besondere Aufmerksamkeit schenken. Unser Kajka hat ein separates Fach zum Verstauen des Schlafsacks. Das macht ihn zu einer ausgezeichneten Wahl, denn dadurch wird der Schlafsack von der übrigen Ausrüstung nicht zusammengedrückt. Seine Wärmeleistung wird demzufolge nicht beeinträchtigt, was vor allem bei kühler Witterung von Vorteil ist. Wie alle anderen isolierenden Textilien hält der Schlafsack den Körper dadurch warm, so dass in der Füllung Luft eingeschlossen wird. Wenn die Füllung komprimiert wird, isoliert der Schlafsack nicht mehr so gut.
Dies sollte Dich jedoch nicht davon abhalten, eine Kompressionstasche zu verwenden. Die Hauptfunktion einer Kompressionstasche ist die Reduzierung des Packmaßes, so dass man Platz im Rucksack spart. Durch die gleichmäßige Kompression des Schlafsacks von allen Seiten werden nicht dieselben Probleme verursacht, als wenn man schwere Gegenstände auf den Schlafsack packt. Du solltest jedoch darauf achten, dass Du die Tasche gleichmäßig komprimierst und die Bänder nicht zu fest anziehst
Zelt
Das Zelt ist oft ein schweres Ausrüstungsteil. Falls möglich, solltet ihr es daher aufteilen (Zelthaut und Gestänge). Verteilt das Gewicht anschließend auf die Mitglieder der Gruppe. Selbst wenn Du das Zelt alleine trägst, kannst du es aufteilen: Befestige das Gestänge außen und stopfe die Zelthaut oben in den Rucksack. Die meisten Leute stellen bei der Ankunft am Lagerplatz als Erstes das Zelt auf. Es kann also praktisch sein, es ganz oben im Rucksack zu verstauen.
Dadurch musst Du nicht den ganzen Rucksack auspacken, um an das Zelt zu gelangen, und sparst Zeit. Es ist vielleicht nicht viel Zeit, die du sparst, aber wenn es regnet, wirst du froh sein, alles gleich zur Hand zu haben. Vertraue uns!
Isoliermatte
Die Isomatte kann außen am Rucksack festgezurrt werden. Falls Du Dich für diese Variante entscheidest, solltest Du sie in einen Plastikbeutel packen, damit sie bei Regen trocken bleibt. Manche Leute falten die Matte auch und packen sie auf die Seite, die ihrem Rücken am nächsten ist. Die Isomatte bietet so Schutz vor scharfem Kochgeschirr oder anderen Gegenständen, die beim Wandern hinderlich sein können. Die Rucksäcke von Fjällräven sind jedoch ergonomisch geformt und die letztgenannte Packvariante kann einige Funktionsmerkmale aufheben. Vermeide es, die Isomatte seitlich anzubringen. Man bleibt dadurch leichter hängen, wenn man an Bäumen oder Büschen vorbeigeht.
Kleidung
Packe deine Wechselkleidung auf den Boden des Rucksacks. Du benötigst sie, genau wie den Schlafsack, erst, wenn Du Dein Nachtlager aufschlägst. Wie viel Kleidung man mitnimmt, hängt natürlich davon ab, wie lange man sich draußen in der Natur aufhält.
Angenommen, die Tour dauert fünf Tage. Dann sollte man als Daumenregel mindestens eine vollständige Garnitur Wechselkleidung und etwas zum Schlafen dabei haben. Auch ein Fleecepulli für die frühen Morgenstunden und Regenkleidung sollten nicht fehlen. Man braucht auch mindestens eine, eventuell sogar zwei zusätzliche Garnituren Unterwäsche. Drei Paar Socken – eins zum Waschen, eins zum Tragen und ein trockenes Ersatzpaar – dürften genügen. Packe alles ins Innere und in den Boden des Rucksacks. Wenn du bei veränderlichem Wetter unterwegs bist, solltest Du Regenkleidung, Handschuhe und Kopfbedeckungen oben in den Rucksack oder in eine Außentasche packen, wo sie schnell und leicht griffbereit sind. Plane ein, dass es kälter, wärmer und feuchter werden kann, als Du es dir vorstellen kannst. Das Wetter ist nicht immer leicht vorherzusagen. Eine große Vielfalt ist nicht erforderlich, Kleidung, die Flexibilität bietet, aber schon. Eine Zipp-Off-Hose ist ein hervorragendes Beispiel für ein vielseitiges Kleidungsstück.
Nahrung und Kochausrüstung
Das sind zwei Punkte, die vielen Trekkern Kopfzerbrechen bereiten. Beides ist schwer, also nicht zu viel tragen! Andererseits ist es auch nicht angenehm, wenn man hungrig wandern muss oder einem das Gas oder der Brennstoff ausgeht.
Wenn man Brennstoff trägt, ist das Letzte, was man sich wüscht, dass dieser ausläuft und mit den Lebensmitteln in Kontakt kommt. Um dies zu vermeiden, sollten die Brennstoffbehälter aufrecht und vorzugsweise in der Außentasche transportiert werden. Die Lebensmittel verstaust Du, mit Ausnahme einiger Snacks, die Du gern griffbereit haben möchtest, am besten im Innern des Rucksacks. Zum besseren Schutz der Lebensmittel sollte man sie in Packsäcken oder Plastikbeuteln aufbewahren. Die Packsäcke von Fjällräven sind farbenfroh, so dass man auf einen Blick weiß, nach welchem Sack man greifen muss. Manche Leute sortieren ihre Lebensmittel in verschiedene Taschen, je nachdem, wann sie gegessen werden sollen: zum Frühstück, zum Mittagessen oder zum Abendessen. Andere trennen sie nach Tagen. Unabhängig davon, wie man sein Essen packt, sollte man es in separaten Taschen aufbewahren, damit es sich leichter packen und greifen lässt.
Packe auch die Kochausrüstung in das Innere des Rucksacks. Natürlich kann sie auch außen mittels Riemen befestigt werden, doch alles, was vom Rucksack herunterbaumelt, kann an Zweigen und ähnlichem hängen bleiben. Und egal wie gut man glaubt es festgezurrt zu haben, es kann verloren gehen.