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Packtipps

Die Art und Weise, wie du deinen Rucksack packst, wirkt sich darauf aus, wie dieser sich tragen lässt. Das Grundprinzip beim Wandern ist einfach: Schwere Sachen werden nah am Rücken und weit oben im Rucksack mittig zwischen den Schulterblättern verstaut. Außerdem solltest du so packen, dass die Dinge, die du öfter brauchst, leicht zugänglich sind, während andere, die du während des Tages nicht benötigst, weiter unten liegen.

Das Befestigen von Gegenständen an der Außenseite des Rucksacks sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Falls es sich einmal nicht vermeiden lässt, solltest du sie mit Riemen festzurren, damit nichts herumbaumelt. Packe clever und vermeide Hohlräume. Zurre die Kompressionsriemen und den Deckel fest, so dass alles im Rucksack fixiert wird.


Johan Skullman verrät hier seine besten Tipps zum Packen eines Rucksacks.

Es kann eine Weile dauern, bis du deinen Rucksack richtig kennst und deinen Bedürfnissen entsprechend packen kannst. Hier eine Checkliste:

• Falls dein Rucksack ein Bodenfach hat, solltest du den Schlafsack, am besten in einem wasserdichten Beutel verpackt, dort verstauen.

• Zusammen mit dem Schlafsack werden Schlafkleidung, eine Taschenlampe und das Zelt aufbewahrt, also Dinge, die du nur herausholst, wenn das Nachtlager aufgeschlagen wird. Trenne die Zeltteile so, dass du die Heringe seitlich im Rucksack stehend verstauen kannst.

• Ersatz-/Wechselkleidung wird ebenfalls weit unten in den Rucksack gepackt. Schmutzige Kleidung wird ganz unten verstaut.

• Vermeide es, die Isomatte seitlich am Rucksack zu befestigen. Abgesehen davon, dass sie an Zweigen hängen bleiben und beschädigt werden kann, bietet sie dem Wind viel Angriffsfläche, so dass der Rücken quer belastet wird. Die Isomatte wird im Rucksack als stehende Röhre aufbewahrt, in der das übrige Gepäck verstaut wird. Auf diese Weise bleibt sie trocken und schützt den übrigen Rucksackinhalt.

• Ganz oben im Rucksack werden Kocher und Windsack aufbewahrt, damit sie bei Rasten leicht zugänglich sind.

• Bewahre die Verpflegung in Pack- bzw. Kunststoffbeuteln auf. Manche Trekker sortieren sie nach Mahlzeiten: Frühstück, Mittag- und Abendessen. Andere sortieren sie nach Tagesrationen, damit der größte Teil der Verpflegung weit unten im Rucksack untergebracht werden kann. Unabhängig davon solltest du sie in separaten Beuteln aufbewahren, so dass sie sich leichter hervorholen und wieder verstauen lässt.

• In den Seiten-/Fronttaschen bewahrst du Dinge auf, die du im Laufe des Tages benötigst: warme Kleidung, Mütze und Handschuhe, Regenkleidung und Thermoskanne.

• Falls du Flüssigbrennstoff verwendest, musst du darauf achten, dass dieser nicht ausläuft und deine Nahrungsmittel verdirbt. Deshalb sollten Brennstoffflaschen aufrecht und am besten in einer Außentasche aufbewahrt werden.

• Auch im Deckel werden Dinge aufbewahrt, die schnell griffbereit sein müssen: der Regenschutz des Rucksacks, Flickzeug, Erste-Hilfe-Kit, Kochzubehör, Mückenschutz usw. Auch Karte und Kompass können hier aufbewahrt werden, falls du es nicht vorziehst, sie in einer Bein- oder Brusttasche zu tragen.

Niedrigerer Schwerpunkt auf Skiern

In bestimmten Situationen kann es angebracht sein, von der Hauptregel, dass der Schwerpunkt beim Gepäck hoch liegen soll, abzuweichen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn du weißt, dass du viel auf unebenem Boden wandern wirst. Dann ist es für das Gleichgewicht besser, einen niedrigen Schwerpunkt zu haben und schwere Sachen näher am Boden des Rucksacks zu verstauen. Auch beim Skifahren muss der Schwerpunkt wegen des Gleichgewichts tiefer und nah am Rücken liegen.

Packbeutel in unterschiedlichen Farben erleichtern es, im Gepäck Ordnung zu halten.