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Trocken bleiben

Nässe weitgehend meiden

Eine gute Faustregel für Outdoor-Touren lautet: Nässe weitgehend meiden. Das gilt für Ausrüstung wie Rucksäcke und Schafsäcke ebenso wie für alle Kleidungsstücke am Körper: Shell-Schicht, Zwischenschicht, Schuhe und Handschuhe. Nässe leitet bekanntlich Kälte – und Frieren kann auch die schönste Wintertour gründlich verderben. Ist die Möglichkeit zum Trocknen eingeschränkt, gibt es nur eins: Vorbeugen und versuchen, sich trocken zu halten.

Es gibt viele Tricks, um Nässe abzuhalten. Im Grunde genommen geht es darum, auf die Feuchtigkeit zu achten, die der Körper selbst beim Schwitzen erzeugt, sowie auf die Feuchtigkeit von außen in Form von schmelzendem Schnee. Hier einige Beispiele für Maßnahmen:

• Die Kleidung ständig an die Außentemperatur und an den Aktivitätsgrad anpassen. Bei optimaler Anpassung sollte man weder frieren noch schwitzen.

• Verstärkungskleidung zum Ausruhen und für Notsituationen aufheben.

• Um Handschuhe bei hoher physischer Aktivität, etwa beim Graben eines Biwaks oder Windschutzes, trocken zu halten, einen Außenhandschuh mit dünnem Wollinnenhandschuh tragen. Eine andere Alternative ist, das Futter aus dem Fingerhandschuh herauszunehmen und nur im Lederteil des Handschuhs zu graben.

• Schmilzt der Schnee am Tag auf den Skischuhen und dringt in sie ein, eine Schneegamasche oder einen Grabsack verwenden. Auf diese Weise wird eine Außenschicht erreicht, die schützend und atmungsaktiv zugleich ist.

• Schnee von Kleidern, Schuhen und Rucksäcken beim Betreten warmer Räume, beispielsweise einer Rasthütte, abbürsten.