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Trocknen von kleidung

Körperwärme und Winterkälte trocknen die Kleidung

Während einer Wintertour muss immer wieder Kleidung getrocknet werden, da diese durch schmelzenden Schnee und bei intensiver Bewegung durch Schwitzen nass wird. Wenn man sich unterwegs in einem warmen Raum aufhält, sollte man die Gelegenheit zum Trocknen der Kleidung nutzen. Doch man kann Kleidung auch bei klirrender Kälte trocknen.

Feuchte Kleidung kann mithilfe der eigenen Körperwärme getrocknet werden. Das ist problemlos möglich, während du dich bei einfachen Tätigkeiten, zum Beispiel im Basislager, nur wenig bewegst. Socken, Handschuhe, Mützen und Sohlen kann man auch unterwegs trocknen. Befestige sie an der Innenseite deiner Oberbekleidung, in den Achselhöhlen oder an den Oberschenkeln, dann wird die Feuchtigkeit durch deine Körperwärme und die Belüftung der Oberbekleidung nach außen transportiert. Die zu trocknende Kleidung sollte aber keinen direkten Hautkontakt haben, da sonst die Körpertemperatur sinkt.

Nasse Kleidung lässt sich, zum Beispiel nach der Wäsche (die auf einer längeren Tour erforderlich sein kann, da Schmutz zu Wundscheuern und Unbehagen führen kann), auch gefriertrocknen. Wasche die Kleidung kurz durch, wringe sie aus und hänge sie über Nacht im Zelt auf. Wenn die Nässe gefroren ist, kannst du das Kleidungsstück aufrauen und die Eiskristalle ausschütteln. Dann hängst du das Kleidungsstück, wie oben beschrieben, unter der Oberbekleidung auf, so dass die Restfeuchte beim Gehen entweicht.

Bei sonnigem Wetter und schwachem Wind kannst du die Kleidung mithilfe des Windsacks trocknen. Hänge die feuchte Kleidung darin auf. Der Windsack funktioniert wie ein Trockenschrank oder ein Treibhaus. Die Sonnenstrahlen und der Wind sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit entweicht.

Vorsicht bei starken Wärmequellen

Wenn eine Wärmequelle, wie beispielsweise ein Kamin oder Feuer, zur Verfügung steht, wird das Trocknen der Kleidung erheblich vereinfacht. Aber Vorsicht: Leder kann schrumpfen und Bindemittel, z. B. in Schuhsohlen, kann durch die Wärme schmelzen. Bestimmte Synthetikmaterialien, wie z. B. Polypropylen, verformen sich bereits bei relativ niedrigen Temperaturen.