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Fragen und Antworten

Wie sollte man für den Fjällräven Classic ausgerüstet sein?

Der Fjällräven Classic findet 250 km nördlich des Polarkreises statt, in einer Region, die starken Wetterwechseln ausgesetzt ist. Man muss mit allem rechnen, von Schnee bis strahlendem Sonnenschein. Im Jahr 2005 beispielsweise, als der Fjällräven Classic das erste Mal stattfand, schneite es auf dem Tjäktjapass, wohingegen wir uns 2009 und 2010 an Temperaturen um 25 Grad und Sonnenschein erfreuen konnten.

Auf- und Abstiege, größere Höhenunterschiede und sonstige Herausforderungen das Gelände angehend nehmen ebenso Einfluss wie Wind, Temperatur und Niederschlag. Du als Teilnehmer musst also auf Wetterumschwünge unterwegs vorbereitet sein.

Obligatorische Ausrüstung

• Zelt*, alternativ dazu wasserdichter Schlafsacküberzug bzw. Windsack
• Kocher* und Brennstoff*
• Isomatte (mindestens 5 mm dick, die über die gesamte Rückenpartie reicht)
• Schlafsack (nicht Schlafsacküberzug)
• Karte
• Kompass * (magnetisch)
• Fjällräven Classic Abfallbeutel
• Mütze
• Handschuhe
• Verstärkungsjacke, z. B. mit Daunenfüllung, aus Fleece oder Wolle
• Lange Unterhose zum Wechseln
• Wind- und wasserdichte Hose
• Wind- und wasserdichte Jacke mit Kapuze
• Erste-Hilfe-Kit (sollte eine elastische Binde, Blasenpflaster, Kompressen und Sport-Tape enthalten)* 

* Die Ausrüstung kann von zwei Wanderern geteilt werden. An den Checkpoints und im Ziel dürfen max. 15 min zwischen den beiden Teilnehmern liegen. 

Ist es schwer, den richtigen Weg zu finden?

Der Weg, auf dem du gehst, ist nach gängigem Gebirgsstandard gut gekennzeichnet, d. h. mit bemalten Steinen und Steinhaufen. Außerdem ist der Weg meist gut ausgetreten. Die Orientierung auf der Strecke fällt nicht schwer. In Abständen von 15 - 20 km gibt es auch bewirtschaftete Berghütten. Halte die Karte immer griffbereit und verfolge deine Wanderung auf ihr, damit du immer weißt, wo du dich befindest! Am Wegrand wirst du manchmal auf besondere Markierungen stoßen, die im Gebirge den Winterwanderweg kennzeichnen. Diese Markierungen bestehen aus einem in die Erde gerammten Pfahl, an dem ganz oben ein rotes Kreuz befestigt ist. Der Winterwanderweg kann im Sommer schwer begehbar sein, verläuft aber oft parallel zum Sommerwanderweg. Deshalb solltest du dich anhand der Karte orientieren.

Auf welches Wetter sollte man sich einstellen?

Auf jedes Wetter. Wir befinden uns fast 200 km nördlich des Polarkreises in einer Gegend, die teilweise extremen Witterungsverhältnissen ausgesetzt ist. Beim ersten Fjällräven Classic im Jahr 2005 schneite es beispielsweise am Tjäktjapass, während wir bei späteren Läufen schon 25 Grad plus und Sonnenschein hatten. Infos zum Wetter auf www.yr.no

Sind Hunde erlaubt?

Viele wandern gerne mit Hund und selbstverständlich ist das beim Fjällräven Classic zulässig. Hunde können auch in den Transferbussen, die zum Check-in und zum Start fahren, mitgenommen werden. Denke aber bitte daran, den Hund sowohl vor als auch während der Wanderung immer angeleint zu lassen! 

Kann man in den Berghütten, die am Weg liegen, schlafen?

Nein, du schläfst im Zelt, das du oder deine Wanderkameraden bei sich haben. Im Zelt zu schlafen ist ein Erlebnis und einer der besten Bestandteile einer richtigen Bergwanderung. Im Zelt ist es still und gemütlich und du bist an der frischen Luft. Außerdem gibt es einen praktischen Grund, warum die Berghütten den Teilnehmern des Fjällräven CLASSIC nicht zur Verfügung stehen: Es gibt nicht genügend Plätze in den Hütten. Die größte Berghütte auf dem Weg hat 57 Schlafplätze. Die müssen für die Wanderer, die normalerweise dort vorbeikommen, reichen.

Ich habe noch nie eine Bergwanderung gemacht, fühle mich aber ziemlich gut in Form. Sollte ich teilnehmen?

Selbstverständlich! Eine Wanderung mit Rucksack im Gebirge erfordert allerdings ein paar besondere Vorbereitungen. Kaufe Rucksack und Wanderschuhe nicht zu spät. Du musst dich daran gewöhnen, Gepäck auf dem Rücken zu tragen. Unternimm ein paar längere Sonntagsspaziergänge mit Wanderschuhen und gepackten Rucksack, bevor du an den Start gehst. 

Wie bereite ich mich optimal vor?

Gewöhne dich daran, mit Wanderschuhen und Gepäck zu wandern. Beginne dein Training mit einem Gepäck von etwa 5 - 7 Kilo. Steigere das Gewicht allmählich, bis der Rucksack etwa 15 - 20 Kilo wiegt. Dann hast du dich daran gewöhnt, ein Gewicht zu tragen, das den Bedarf für eine Woche auf dem Kungsleden gut und gerne abdeckt. Wir empfehlen dir, mindestens 200 km zu wandern, bevor du an den Start gehst. Achte darauf, dass du gute Wanderschuhe kaufst. Laufe sie gut ein.

Muss man eigene Verpflegung mitnehmen?

Gewissermaßen schon. In der Anmeldegebühr sind Frühstück, Mittag- und Abendessen auf der Strecke in Form von Essenspaketen mit gefriergetrockneten Gerichten inbegriffen. Du kannst deine Vorräte beim Einchecken und an zwei Checkpoints auf der Strecke - Checkpoint Primus (Sälkastugorna) und Checkpoint Alesjaure - auffüllen. Brot wird jedoch nur beim Einchecken ausgegeben. Die Portionen sind auf den Bedarf eines erwachsenen Mannes zugeschnitten. Das Gefühl „absolut satt“ zu sein, unterscheidet sich sehr von Teilnehmer zu Teilnehmer. In begrenztem Umfang kann man seine Verpflegung in den Hütten und am Start ergänzen. Es empfiehlt sich jedoch, den eigenen Bedarf zu überprüfen, damit der Lauf zu einem möglichst angenehmen Erlebnis wird. An einigen Hütten gibt es Läden: Bergstation Kebnekaise, Sälkastugorna, Alesjaurestugorna und Abiskojaurestugorna.

Muss man an jedem Checkpoint anhalten?

Ja. An jedem Checkpoint wird der so genannte Wanderpass mit einem besonderen Stempel versehen. Abgesehen davon darf man unterwegs an jeder beliebigen Stelle anhalten und Pause machen oder ein Lager aufschlagen. Es gibt unterwegs keine besonderen Punkte, an denen zeitliche Begrenzungen gelten.

Muss ich mein Zelt beim Checkpoint aufschlagen?

Nein, du kannst zelten, wo du möchtest. Eine Ausnahme ist der Abisko Nationalpark, wo man nur an den angegebenen Zeltplätzen zelten darf. Diese befinden sich bei den Abiskojaurestugorna sowie fünf Kilometer südlich der Touristenstation Abisko am Wanderpfad.

Was mache ich, wenn meine Ausrüstung kaputt geht?

Alle Checkpoints sind mit fachkundigem Personal besetzt. Dort hilft man dir, das Problem provisorisch zu lösen. Durchschnittlich liegen 15 Kilometer zwischen den Checkpoints.

Wo finde ich die Transferbusse?

Mitarbeiter von Fjällräven werden Euch bei der Ankunft am Bahnhof bzw. Flughafen von Kiruna in Empfang nehmen. Der Bustransport ist in der Anmeldegebühr enthalten. 

Wie gelange ich zum Start?

Der Bustransport vom Högalid Schule nach Nikkaluokta ist in der Anmeldegebühr enthalten. Die Busse fahren ca. 2,5 Stunde vor Start. Der Transport dauert ca. 1 Stunde.

Wie reise ich von Abisko aus zurück?

Ein Bus-oder Zugtransfer nach der Wanderung von Abisko nach Kiruna ist nicht in der Anmeldegebühr enthalten. Zusätzlich zu den regulären Zügen und Bussen organisiert Fjällräven Classic Bustransporte von Abisko zum Kiruna Flugplatz. Die Abfahrtszeiten sind angepasst an die Abflugszeiten vom Kiruna Flugplatz von Montag bis Samstag. Fahrkarten für diese Busse können Sie in Kiruna oder in Abisko kaufen, allerdings spätestens 12 Stunden vor Abfahrt des jeweiligen Busses. Ab Mitte Juni sind die Abfahrtszeiten der Classic-Busse auf der Fjällräven Classic Homepage zu finden.

Kann ich unterwegs den Kebnekaise besteigen?

Theoretisch ja. Du kannst auf jedem beliebigen Weg nach Abisko wandern, vorausgesetzt du passierst alle Checkpoints in der vorgesehenen Reihenfolge. Wir setzen allerdings voraus, dass du dir ein Ziel setzt, das unter Berücksichtigung deiner Möglichkeiten realistisch ist.

Habe ich unterwegs Handyempfang?

Nein.

Kann ich unterwegs meine Kameraakkus aufladen?

Nein.

Braucht man Stöcke?

Wanderstöcke sind die besten Freunde des Bergwanderers. Traditionell verwendet man einen langen Stock, ungefähr so lang wie die eigene Körpergröße, damit man die Höhe des Griffs variieren kann. Eine andere Alternative ist die Verwendung von zwei ganz normalen Stöcken (etwa wie Skistöcke). Am besten ist ein ausziehbarer Teleskopstock, bei dem man die Länge verstellen kann. Beim Bergaufgehen macht man den Stock kürzer und beim Bergabgehen länger.