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Der Windchill-Effekt

So wirkt sich Kälte auf deinen Körper aus

Wenn kein Wind weht und du relativ still stehst, erwärmt sich die Luft um deinen Körper und wird zu einer wärmenden Isolierschicht. Sobald Wind aufkommt, wird die erwärmte Luft durch neue, kalte Luft ersetzt. Daraufhin versucht der Körper, die körpernahen Luftschichten wieder zu erwärmen. Dauert dieser Zustand an, ist der Körper irgendwann unterkühlt.

Je stärker der Wind, desto größer die Auskühlung durch den so genannten Windchill-Effekt. Bei einer Temperatur von –15 °C und einer Windgeschwindigkeit von 8 m/sec ist der Windchill-Effekt auf die Haut der gleiche wie bei –34 °C und Windstille. Das Verhältnis zwischen Wind, gemessener Temperatur und der auf der Haut gefühlten Temperatur geht aus der so genannten Windchill-Tabelle hervor.

Die Tabelle illustriert die Unterkühlungsgefahr, ist aber kein exaktes Instrument zur Ermittlung der Temperaturwerte bei Outdoor-Touren. Wenn du den Körper beispielsweise mit einer Jacke, einer Sturmhaube oder einem Windsack schützt, wird das Verhältnis zwischen Außentemperatur und Wind durchbrochen. Daher ist winddichte Kleidung ein wirkungsvoller Schutz vor dem Auskühlen.