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Anders Angerbjörn

Unermüdlicher Experte der Polarfuchsforschung 

Professor Anders Angerbjörn von der Universität Stockholm ist der ausgewiesene Experte der Polarfuchsforschung in Schweden. Er ist davon überzeugt, dass die Anzahl der Polarfüchse in den skandinavischen Bergen durch die richtigen Maßnahmen verdoppelt werden könnte. Die unermüdliche Arbeit von Anders und seinen Kollegen beinhaltet sowohl Forschung als auch konkrete Maßnahmen zum Schutz.

Im Jahr 2015 feiert Anders 30 Jahre Arbeit mit und für den Polarfuchs. Sein Weg in der Umweltforschung begann mit den glatten Felsen an der Küste von Bohuslän, doch recht bald lenkte er seine Aufmerksamkeit auf die Möglichkeit, eine nördliche Tierart im Licht der nie untergehenden Sommersonne in den skandinavischen Bergen zu erforschen. Zu seiner großen Freude fand er den Polarfuchs, der ihn nicht nur faszinierte, sondern auch erforscht werden musste. Außerdem konnte Anders den Füchsen sehr nahe kommen und entdecken, wie unterschiedlich sie als Individuen sind – und das steigerte sein Interesse weiter. Auch heute noch ist er fasziniert von den kleinen Wesen und jedes Jahr ist er draußen unterwegs, erfasst den Bestand und beobachtet alte und neue Höhlen – auch wenn dies nicht mehr zu seinen Hauptaufgaben als Forscher gehört.

Laut Anders sind die erreichten Fortschritte und die vielen Ausflüge und Erfahrungen, die er in der Wildnis machen durfte, das Beste an der Polarfuchsforschung. Den ersten Kontakt mit unserem skandinavischen Polarfuchs hatte Anders im Naturpark Vindelfjällen, und dies ist auch einer der Plätze, an die er jedes Jahr gern zurückkehrt.

Am liebsten alles klar

Anders mag nicht nur die „klare Luft“, wie an einem klaren Tag in den Bergen, sondern auch klare Verhältnisse in Gesprächen und Diskussionen. Anders ist der Ansicht, dass man nicht weit kommen kann, wenn man die Dinge nicht klar sieht, gleichzeitig nicht offen ist und nicht wagt, mit anderen über ihre Meinung zu diskutieren. Bei den Freiwilligen und Studenten, die er für das Projekt Rette den Polarfuchs auswählt, sucht er außerdem nach Eigenschaften wie Eigenständigkeit, Willensstärke, Beharrlichkeit und die Fähigkeit, die Ärmel hochzukrempeln und weiterzumachen, auch wenn es schwierig wird.

Hartnäckigkeit siegt

Anders betont, dass seine Entschlossenheit und die Fähigkeit, hartnäckig und ununterbrochen voranzugehen, entscheidenden Einfluss auf seinen Erfolg bei der Unterstützung des Polarfuchses in seinem verzweifelten Kampf ums Überleben hatte. Auf die gleiche Art und Weise arbeitet Anders auf seinen Wanderungen durch die Berge: nicht besonders schnell aber beständig, und dabei kontinuierlich fortkommend. Am Ende ist er genauso weit wenn nicht sogar weiter als diejenigen, die sofort loslaufen. Ein erfolgreiches Ergebnis ist jedoch selten auf Schnelligkeit zurückzuführen – die im Kopf geleistete Arbeit ist wichtiger. 

Anders Ziel ist nun, das Projekt Rette den Polarfuchs zukunftssicher zu machen. Er sagt, dass es nicht mehr so sei, dass er sich den Polarfuchs ausgesucht habe, sondern der Polarfuchs habe sich jetzt ihn ausgesucht. Er arbeitet hart, damit diejenigen, die die schwedische Polarfuchsforschung irgendwann von ihm übernehmen werden, in der Zukunft langfristig unter stabilen finanziellen Bedingungen arbeiten können.