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Rasmus Erlandsson

Neugieriger und praktisch veranlagter Polarfuchsforscher 

Das Interesse von Rasmus Erlandsson an Polarfüchsen wurde im Jahr 2008 geweckt, als er an einem Schwarzen Brett in der Universität Stockholm, an der er studierte, einen Aushang darüber las. Freiwillige Helfer wurden gesucht, bei der Feldforschung für die Bestandsaufnahme der Polarfüchse im Sommer. Das ist nun sieben Jahre her und Rasmus hat gerade sein erstes Jahr als Doktorand im Zoologischen Institut abgeschlossen. Seine Aufgabe ist es, die Ökologie des Polarfuchses gemeinsam mit einer Gruppe zu erforschen, die das schwedische Polarfuchsprojekt leitet. Außerdem ist er verantwortlich dafür, die Feldforschung für das Projekt zu organisieren.

Die Forschung von Rasmus beinhaltet zu untersuchen, wie die Polarfüchse von ihrer Umgebung beeinflusst werden. Er untersucht dabei unter anderem genau, wie ihre Beutetiere, ihre Feinde und Konkurrenten, wie z. B. der Rotfuchs, von der Vegetation und der Umgebung, in der sie leben, abhängig sind. Um diese Art der Forschung durchzuführen verbringt Rasmus viel Zeit in den Bergen, aber er arbeitet auch mit einer Methode, die ihm ermöglichen soll, anhand von Luftbildern die Landschaft und ihre Merkmale zu analysieren. Das Zoologische Institut hofft letztendlich, dass die Luftbilder für seine Forschung ein wirkungsvolles Werkzeug zur Analyse des direkten Umfelds der Polarfüchse sein können. 

Dank der Luftbilder kann die Arbeit viel schneller erledigt werden als zu Fuß und es können größere Bereiche als bisher abgedeckt werden. Rasmus hat jedoch nichts gegen lange und ausgedehnte Touren in den Bergen einzuwenden. Er sehnt sich ständig danach, wieder dort hinzufahren, auch wenn die Stockholmer Schären ebenfalls zu seinen Lieblingsplätzen gehören. 

Rasmus ist im Allgemeinen gern in der Natur und er ist ein praktisch veranlagter Typ. Auch wenn es bei der Feldforschung mit Polarfüchsen meist um kleinere Dinge geht – Fütterungsstationen, Käfige und Outdoor-Ausrüstung – ist es gut, praktisch veranlagt und handwerklich geschickt zu sein, wenn man draußen in der Natur ist und alle möglichen Probleme allein lösen muss. 

• Hier kannst du lesen, was Doktorand Rasmus Erlandsson über seine Feldforschung im Sommer schreibt
Bilder von Rasmus Forschungsarbeit findest du auf der Fjällräven Instagram-Seite

Seit 2013 finanziert Fjällräven im Rahmen eines langfristigen Plans zur Unterstützung des schwedischen Polarfuchsprojekts die Doktorandenstelle von Rasmus im Zoologischen Institut der Universität Stockholm.