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Windsack

Ein guter Freund bei starkem Wind

Er ist leicht, winddicht und platzsparend. Außerdem sorgt er für den unbedingt erforderlichen Schutz, wenn man im Gebirge von rauem Wetter überrascht wird oder ein unterkühlte Person versorgen muss. Doch auch während einer gewöhnlichen Rast bietet er für eine Weile Schutz vor den Unbilden des Wetters. Der Windsack gehört bei jeder Wintertour, ob kurz oder lang, zur obligatorischen Sicherheitsausrüstung. Da man ihn unterschiedlich handhaben kann, übst du am besten zu Hause, wie man ihn aufstellt. Wähle einen Tag mit starkem Wind!

So schlägst du den Windsack auf:

• Sichere den Windsack an deinem Körper, z. B. mit der Kordel an der Taille oder am Hüftgurt des Rucksacks, damit er nicht weggeweht wird.

• Stelle einen Fuß auf den Saum und halte den Eingang in den Wind, damit der Windsack sich mit Luft füllt. Dadurch wird es einfacherer hineinzukriechen. (Das sollte schnell vonstatten gehen, sonst kann der Windsack sich in ein Segel verwandeln).

• Kriech in den Windsack und setz dich auf eine Isoliermatte oder einen Rucksack, um dich vor dem kalten Boden zu schützen. Wenn alle Personen Platz genommen haben, könnt ihr die Verpflegung und das Gepäck hereinholen.

• Öffne die Belüftungsöffnung am Kopfende ein wenig, wenn der Windsack bei starkem Wind verwendet wird. Wenn die Luft eine Möglichkeit hat zu entweichen, wird das Material weniger stark belastet. • Wenn du bei starkem Wind im Windsack übernachten musst, empfiehlt es sich, eine windgeschützte Stelle in einer Senke zu suchen oder einen Graben auszuheben, in dem man sitzen kann. Am besten baut man zusätzlich noch eine Mauer aus Schneeblöcken.

• Versuche, einen Luftspalt zwischen das Gewebe und deinen Körper zu bekommen, indem du beispielsweise den Windsack mit einem Rucksack spannst. Das sorgt für eine bessere Belüftung und verringert das Risiko von Kondenswasserbildung.

Die meisten Modelle haben Schlaufen, die an Stöcken und Skiern befestigt werden können, wenn man den Windsack aufspannen möchte. Bei starkem Wind verzichtet man aber besser darauf sie zu verwenden, da die Punktbelastung so hoch werden kann, dass der Windsack reißt. Überhaupt sollte man mit den Stockspitzen und den Stahlkanten der Skier in der Nähe des Windsacks sehr vorsichtig sein.