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Wissenswertes zum Thema Fluorcarbone

Perfluorierte Chemikalien mit problematischen Eigenschaften

Perfluorierte Chemikalien (PFC) sind chemische Verbindungen, die zur Gruppe der Fluorcarbone zählen. Sie weisen unterschiedliche Strukturen und Umwelteigenschaften auf und haben attraktive Eigenschaften, die sie zu weit verbreiteten Substanzen in der Outdoor-Branche und anderen Industriezweigen gemacht haben.  Durch ihre wasser- und schmutzabweisende Wirkung sind sie hervorragend zum Imprägnieren von beispielsweise Regenkleidung und Rucksäcken geeignet.

Leider haben diese Eigenschaften auch ein Kehrseite: Durch ihre hohe chemische Stabilität sind die Substanzen kaum abbaubar und reichern sich sowohl in der Natur als auch im menschlichen Körper an. Die Wissenschaft nennt diesen Vorgang Bioakkumulation. Zudem stehen die Chemikalien im Verdacht, die Fortpflanzung zu schädigen, die Hormonproduktion von Säugetieren zu beeinflussen und Krebs zu verursachen. Mittlerweise sind die Stoffe auf der ganzen Welt nachweisbar, sogar im Gewebe der Eisbären am Nordpol.

PFOA (Perfluoroctansäure) wird von der EU als besonders besorgniserregend eingestuft. Ihre extrem umwelt- und gesundheitsgefährdende „Schwester“ PFOS (Perfluoroctansulfonsäure) wurde bereits 2008 von der EU verboten. Problematisch ist auch die Tatsache, dass PFOA bei der Herstellung einiger nicht-schädlicher Substanzen wie PTFE (Polytetrafluorethylen) eingesetzt wird, die in Alltagsgegenständen vorkommen.

Luft zum Atmen

Messungen verschiedener Forschungsteams haben ergeben, dass perfluorierte Chemikalien weltweit in der Luft vorkommen. Dieser Art von Umweltverschmutzung sind wir als Individuen hilflos ausgesetzt.

Die schädlichen Eigenschaften von perfluorierten Chemikalien sind der Grund, warum wir uns entschieden haben, für unsere wasserdichte Bekleidung nur noch fluorcarbonfreie Imprägniermittel zu verwenden und in Zukunft auch alle anderen Produkte ohne den Einsatz von PFCs herzustellen.