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Ziehen einer pulka

Pulkas - praktisch auf Wintertouren

Die Ausrüstung für Wintertouren ist sperrig. Zelt, Schlafsäcke, Kleidung und Kocher – alles ist größer, damit man mit der Kälte und dem rauen Wetter zurechtkommt. Um die Last auf dem Rücken zu verringern, entscheiden sich viele, einen Teil des Gepäcks auf einer Pulka zu transportieren. Dies gilt vor allem für längere Wintertouren. Pulkas gibt es in längeren und kürzeren Ausführungen und sie können mithilfe eines Seils oder einer Deichsel gezogen werden. Man sollte bedenken, dass die Pulka mindestens zwei Meter lang sein sollte, wenn sie für den Transport einer verletzten Person einsetzbar sein soll. Pulkas sind für dichte Wälder, hügeliges oder schwieriges Gelände jedoch weniger gut geeignet.

In einer schneebedeckten Winterlandschaft bietet die Pulka eine willkommene Entlastung. Man packt die Ausrüstung fürs Übernachten und Biwakieren hinein, während man im Rucksack die Dinge verstaut, die tagsüber griffbereit sein müssen: warme Kleidung, Thermoskanne und Snacks, die man unterwegs verzehrt. Den Windsack kann man ebenfalls in den Rucksack packen oder ganz oben in den Pulka legen.

Auf harten, ebenen Unterlagen gleitet die Pulka wie von selbst. Doch sobald das Gelände uneben und die Unterlage weich wird, wird das Vorankommen erschwert. Deshalb kann es von Vorteil sein, wenn zwei Personen sich die Arbeit teilen. Derjenige, der nicht zieht, geht vor, bahnt einen Pfad und spurt. Man muss die Route vorausschauend planen und versuchen, einen optimalen Weg durch das Gelände zu finden. Die Spur muss breiter sein als für Skier, sonst gleitet die Pulka auf der Kante, wodurch der Widerstand im Schnee größer wird. Denkt daran, euch oft abzuwechseln.

Zu zweit geht’s leichter bergauf

Mit einer Pulka bergauf zu gehen, ist anstrengend. Derjenige, der zieht, muss eventuell im Scheren- oder Treppenschritt gehen. Oft ist es angenehmer, wenn die Pulka so vorbereitet ist, dass zwei Personen sie gleichzeitig ziehen können. Oder eine Person geht dahinter und schiebt die Pulka mit dem Stock an (achtet aber drauf, dass der Stock kein Loch in das Deckgewebe sticht). Manchmal ist es praktisch, Pulkas hintereinander zu binden und vorn gemeinsam zu ziehen. Vermeide, dass du ins Schwitzen gerätst, indem du viele kurze Pausen einlegst.

Wähle bergab ein langsames Tempo

Beim Bergabfahren mit Pulka kann man sich leicht verletzen. Wähle eine Fahrweise, die deinem Können, der Schneequalität und der Länge/Neigung des Hangs angepasst ist. Oft empfiehlt es sich, die Deichsel der Pulka am Hüftgurt zu lösen und mit den Armen zu lenken, da dies für zusätzliche Federung sorgt. An steilen Hängen kann es praktisch sein, wenn eine Person hinter der Pulka fährt und das Tempo mithilfe eines Seils drosselt. An sehr steilen Passagen sollte man in Erwägung ziehen, die Skier auszuziehen und zu Fuß zu gehen. Die Pulka kann umgedreht werden, so dass sie den Abhang rückwärts hinunterfährt.